




Willkommen bei den Sch'tis Donnerstag, 1.7., 21.30h
F 2008, R: Dany Boon, D: Dany Boon, Kad Merad
keine Altersbeschränkung

Willkommen bei den Sch’tis und zugleich beim Sternschnuppenkino 2010. Wir begrüßen unser Publikum mit einem Film, der auf spaßvolle Art ein Thema zur Sprache und auf die Leinwand bringt, das auch uns in der einen oder anderen Form auch uns betrifft. Ein südfranzösischer Postbeamter manövriert sich durch tollpatschige Aktionen auf den Schleudersitz Richtung Norden. Der angeblich fast so schlimm ist wie das ewig winterliche Reich der Eskimos. Zu kämpfen hat er freilich nicht mit eisiger Witterung, sondern mit einer langen Reihe von Vorurteilen. Star-Regisseur Dany Boon und sein kongenialer Partner Kad Merad lösen die anstehenden Probleme auf ihre zum Lachen ansteckende Art.
Auszeichnungen: Nominierung Europäischer Filmpreis 2008
Slumdog Millionär Freitag, 2.7., 21.30h

UK, 2008, R:Danny Boyle,
D: Jamal und Salim Malik
ab 12 Jahre
Ein Oscar-gekröntes Meisterwerk, das uns die indische Lebens-Realität nahe bringt. Auch dort gibt es das Programm-Format „Wer wird Millionär“ - und tatsächlich schafft es Junge aus den Slums, sich durchzubeißen - im wahrsten Sinne des Wortes. Der Film zeigt vor dem Hintergrund des alltäglichen Kampfes ums Überleben das Schicksal des jungen Jamal, das immer wieder an der Kippe zwischen Liebe und Untergang steht.
Auszeichnung: 4 Golden Globes, 8 Oscars, 7 Baftas usw.
Der Knochenmann Samstag, 3.7., 21.30h
A 2009, R: Wolfgang Murnberger, D: Josef Hader,
Birgit Minichmayr, Josef Bierbichler
ab 16 J.

Es ist schon wieder was passiert, und Josef Hader hat seine Finger im Spiel. Und die alle zu behalten, ist gar nicht so einfach. Der Kabarettist spielt diesmal einen abgehalfterten Ex-Polizisten - Brenner, Wolf Haas-Fans kennen ihn schon von anderen Romanen. Als solcher gerät er in die Fänge eines kriminellen Netzwerkes und einer unwahrscheinlich erotischen Landschönheit.
Auszeichnungen: Großer Diagonale Schauspielpreis für
die beiden Hauptdarsteller
Der Doppelgänger Sonntag, 4.7., 21.30h

A 2009, R: Stephanie Winter,
D: August Schram,
Gerhard Gleich, Mirjam Garscha
ohne Altersbeschränkung
Als zu unserem österreichischen Spezialfilmabend präsentieren wir einen Kurzfilm der jungen Salzburger Filmemacherin Stephanie Winter. Eben erst in Busan (Südkorea) zum besten Kurzfilm des dortigen internationalen Filmfestivals gekürt, begibt er sich auf eine Reise in Niederungen menschlicher Identität.
Der Räuber Sonntag, 4.7., 22.00h

A/D 2006, R: Benjamin Heisenberg, D:Andreas Lust,
Franziska Weisz
ab 12 J.
Manche erinnern sich vielleicht noch. In den achtziger Jahren machte ein eigenwilliger Bankräuber von sich reden - „Pumpgun Ronnie“, so genannt, weil er bei seinen Überfällen stets eine Ronald Reagan-Maske benutzte. Hinter dieser Maske steckte ein vielseitig begabter Mensch. Als geübter Marathonläufer lief er der Polizei mühelos davon. Über sein rastloses Leben, seine Suche nach Freiheit und seine nie enden wollenden Flucht berichtet dieser einfühlsame Thriller.
Auszeichnung: Bayerischer Filmpreis
Plastic Planet Donnerstag, 8.7., 21.30h

A 2009, R: Werner Boote, D: Mit denen, die all das
produzieren, woran unser Planert zu ersticken droht,
ohne Altersbeschränkung
Nach der erfolgreichen Premiere unseres Doku-Programms begeben wir uns dieses Jahr in die Welt der Müllberge. Plastik ist allgegenwärtig. In den Weltmeeren ist es schon in größeren Mengen zu finden als das lebensnotwendige Plankton. Plastik droht uns regelrecht zu ersticken. Der Film stellt Fragen, die uns alle angehen: Schadet Plastik unserer Gesundheit? Wer ist verantwortlich für die Müllberge in Wüsten und Meeren? Wer gewinnt dabei? Wer verliert?
Auszeichnung: der Film spricht für sich selbst
Salami Aleikum Freitag, 9.7., 21.30h

D 2009, R:Ali N. Askin, D: Michael Niavarani,
Narid Akhavon, Anna Böger
ohne Altersbeschränkung
„Salami Aleikum“ ist ein furioser Grenzgang zwischen Heimat und Fremde, Orient und Okzident, Hollywood und Bollywood. Michael Niavarani spielt sich selbst als Fleischermeister mit einem Sohn, der sich so gar nicht in die ausgetretenen Pfade fügen will und in der ostdeutschen Provinz die etwas übergroß geratene Liebe seines Lebens findet.
Auszeichnung: Bester Debütfilm / Deutsche Filmkritik, 2. Platz Bernhard Wicki-Filmpreis